Wie darf man seinen Arbeitsplatz einrichten?

Beim Einrichten des Arbeitsplatzes und in Sachen Ordnung herrscht in den Büros oft Uneinigkeit. Was ist tolerierbar, und was gehört definitiv nicht an den Arbeitsplatz?

Grundsätzlich hat man sich in diesem Punkt nach den Vorgaben des Arbeitgebers und den Möglichkeiten des Arbeitsplatzes zu richten. So oder so gibt es aber ein paar Regeln, die quasi immer und überall gelten. Dazu zählt: Kleider gehören an die Garderobe, ein Schirm in den Schirmständer und Ersatzschuhe in den Kasten oder ins Pult verstaut. Weiter sind angefangene Speisen sofort wegzuräumen oder zu entsorgen. Und spätestens, wenn man am Abend das Büro verlässt, sollte das Geschirr abgeräumt und gereinigt, die Schreibutensilien verstaut sowie Zeitungen und Unterlagen geordnet und gestapelt sein. Auf dem Pult bleiben darf eine Box mit Papiertaschentüchern.

Viele schmücken Arbeitsplatz und Büro auch mit persönlichen Dingen. Das ist tolerierbar, wenn man es nicht übertreibt. Also nicht mehr als ein, zwei Utensilien, die einem besonders ans Herz gewachsen sind, etwa ein Foto der Familie in einem schönen Rahmen, gepflegte Pflanzen in einem Topf. Anderes wie Feriensouvenirs, Tierfiguren und vor allem stark duftende Gegenstände gehören nicht ins Büro. Wer vor der Arbeit oder in der Pause Sport treibt, hängt die verschwitzten Kleidungsstücke nicht am Arbeitsplatz auf, sondern belässt sie in der geschlossenen Sporttasche. Es geht auch nicht, dass man aus Angst vor Diebstahl sein teures Rennvelo oder Kickboard neben dem Pult abstellt. In solchen Fällen kann man mit dem Arbeitgeber eine alternative Lösung ausserhalb des Büros suchen.

Tagblatt der Stadt Zürich,
16. Aug 2017